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Aux Dames de France
Eines der ältesten
Kaufhäuser Frankreichs

Narbonne

Narbonne war eine der ersten Städte, die von den Römern in Gallien gegründet wurde - noch im Jahre 118 v. Chr. Durch die Umleitung eines Aude-Nebenflusses, bekam Narbonne (damals Colonia Narbo Martius) einen Zugang zum Meer. Auch die Via Domitia führte durch Narbonne. Die Stadt entwickelte sich schnell. In der Antike war Narbonne Hauptsitz der Provincia Narbonesis und ein wichtiges Hafen- und Handelszentrum.
Die Stadtentwicklung erlitt im 14. Jh. einen Rückschlag, als die Aude nach einer Überschwemmung in ihr altes Bett zurückging. Ohne den Zugang zum Mittelmeer, verlor Narbonne rasch an Bedeutung. Die zu diesem Zeitpunkt begonnenen Neu- oder Umbauarbeiten (Kathedrale St-Just, Palais des Archevêques, Basilique St-Paul u.a.) wurden wegen Geldmangel sehr schnell abgeschlossen, ohne die ursprünglichen Pläne zu berücksichtigen. Der Canal du Midi, der im 17. Jh. einige Städte zum Leben erweckte, führte an Narbonne vorbei.

Im 19.-20. Jh. änderte sich langsam die Situation: der Canal de la Robine, der eine Verbindung zum Mittelmer und dem Canal du Midi darstellte, die Eisen- und die Autobahn schufen bei Narbonne wieder eine Kreuzung mehrerer Handelswege.

Heute ist Narbonne eine Unterpräfektur des Departements Aude, berühmt für seine Architektur und seinen Weinhandel.

Narbonne-Plage

Cathédrale von Narbonne

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